Vor ein paar Tagen las ich morgens beim Frühstück einen Zeitungsartikel, der mir ganz zufällig in die Hände fiel. Es ging um die drei sog. abrahamitischen Religionen - Juden, Muslime und Christen. Als Zusatz zu diesem Artikel gaben drei Kinder ein Statement zu ihrem Glauben ab, wie und woran sie glauben. Schon bevor ich anfing zu lesen war ich skeptisch, was die Authentizität der drei Kinder anging, denn als Kind spricht man gerne nur das nach, was die Erwachsenen für richtig halten und was man in der Sonntagsschule lernt. Der Artikel war gut zu lesen, doch natürlich hörten sich die drei Absätze sehr überarbeitet an.
Was mir bei jedem Statement auffiel, war, dass alle vom Prinzip der Bestrafung und Belohnung erzählten. Wenn man ganz viel Gutes tut in seinem Leben kommt man in das Paradies. Andersrum, wenn man mordet oder anderweitig sündigt kommt man in die Hölle, bzw. erstmal vor das jüngste Gericht. Dort werden die Sünden mit den guten Taten auf einer Waage verglichen.
Dieses Denken ist in uns Menschen derart verankert, dass wir manchmal sogar unbewusst danach handeln. Werden wir beispielsweise krank, fragen wir uns womit wir das verdient haben. Ist es nicht grober Unsinn nach dem Prinzip Bestrafung/ Belohnung zu leben? Nicht nur, dass wir uns selber das Leben schwer machen, nein, wir wenden dieses Prinzip auch bei anderen an.
Niemand weiß genau, was nach dem Tod kommt, bzw. wo die Seele hingeht. Wir sehen nur, dass die gestorbenen Körper zu Asche werden. Und die, die das Licht schon gesehen haben, beschreiben es ganz anders als es in der Bibel beschrieben wird.
Sie sagen, es ist ein unglaublich warmes Licht, was einen umhüllt und man fühlt sich wohl. Nichts also mit Himmel und Hölle, jüngstem Gericht und Sündenwaage. Keiner weiß, was kommt.
Wozu also vom Altar herab Angst und Schrecken verbreiten, wo man doch viel mehr Grund hat, so zu leben, dass man später auf einen erfüllten und optimistischen Lebenslauf zurückblicken kann?
Wozu also vom Altar herab Angst und Schrecken verbreiten, wo man doch viel mehr Grund hat, so zu leben, dass man später auf einen erfüllten und optimistischen Lebenslauf zurückblicken kann?
Von welchem Altar wird denn "Angst und Schrecken" verbreitet? Wir leben in einer freien und zivilisierten Welt (auch wenn viele sich nicht immer so benehmen, aber das ist ein anderes Thema), daher kann auch jeder selbst entscheiden, was er sich anhört.
AntwortenLöschenWenn mir im Fernsehen ein Film nicht gefällt, mache ich aus oder schalte um.
Genauso dürfen wir uns auch verhalten: Wir sind nicht gezwungen, uns "Angst und Schrecken" vom Altar anzuhören. Entweder mache ich aus (gehe nicht mehr in den Gottesdienst) oder schalte um (gehe dort hin, wo mir die Beiträge gefallen). Es gibt sogar Menschen, die machen in einer Kirche zur selben Zeit beides :-)
Schöne Restwoche
Angst und Schrecken! Klasse! Hier ist ja ein Artikel nach dem anderen an Naivität kaum zu überbieten. Wie alt ist denn dieser/diese Jugendliche/r? Hauptsache antiautoritär und ohne Regeln erzogen. Prima gemacht. Davon brauchen wir dringend noch mehr! Bitte schreib weiter, dann hat ich wenigstens was zu lachen
AntwortenLöschenWie genau ist die Definition von einem optimistischen Lebenslauf? Stimmt - viel zu lachen. Dachte erst es sei Satire wie der Herold, bis es richtig lustig wurde. Übrigens heißt das Synonym Maria, also glaube ich das Mädel ist naiv ;-)
AntwortenLöschenWeit hergeholt??? Auch wenn aktuell weit weniger, wurde doch mit Angst geschürt... Ich habe das damals gehört und geglaubt. Wenn der Herr kommt und du verkleidet beim Fasching bist, erkennt er dich nicht und so einen Bullshit... Ja, zum Teil lange her und ein gesunder Wandel läuft zum Glück länger, sonst hätte ich unlängst meinen Mittelfinger hochgestreckt und wäre gegangen.
AntwortenLöschenAuch wenn ich nicht alle Punkte der Posts unterschreibe, sind es doch viele, die ich gut finde und welche die Realität zeigen. Und hier wird nicht einfach draufgekloppt, sondern es wird mitgedacht.
Was wollen wir? Jugendliche, die in den Sack hauen, die treu doof hingehen oder etwas sagen?
Wenn ich die Kommentare hier lese (den ersten Kommentar lasse ich mal außen vor), kommt mir alles hoch. Erstmal anonym draufhauen. Die Eltern beleidigen und die Frauen dazu.
Schaut Ihr Hater mal auf die Fakten. Auf die Zahlen. Und da stelle ich die Frage: wer ist hier naiv?
Junge Leute macht weiter. Vergesst nie, dass die Kirche sehr tolle und schöne Seiten hat. Aber lasst euch den Mund nicht verbieten. Interessiert euch. Tut etwas. Das geht nach vorne los.
(P.S.: ich gehöre der männlichen Spezies an)
:-) - man sieht, dass man manche Dinge einfach nicht sachlich diskutieren kann. Mich wundert sehr, wie emotionsvoll, ja förmlich im letzten Kommentar "gebrüllt" wird. Bela Rethi würde jetzt sagen: "Ja, was ist denn hier los?" Wenn die ersten 3 anonymen Kommentare schon diese Emotionen des 4 anoymen Kommentars auslösen, bin ich mal auf die Emotionen bei richtig starken Blogeinträgen gespannt.
AntwortenLöschenAlle Blogs lassen sich in 2 Hauptgruppen einteilen: Die erste Gruppe ist das Informieren und weitergeben/teilen von Wissen/Informationen, die andere Gruppe hat nur das Hauptziel, entweder sich zu profilieren (egal wie) oder der indirekte Weg, nach Hilfe zu rufen. Da dem Bolgbetreiber nichts fehlt scheidet das "Hilferufen" aus. Informationen sind in den Einträgen auch keine verwertbaren. Also bleibt nur noch die "Selbstdarstellung". Und die ist sowas von konfus und durcheinander, dass ich einfach sagen muss: Geplärre eines Tennagers (egal ob männlich oder weiblich - manche Sinnes- und Gemütszustände sind Geschlechtsneutral).
Es ist aber schön, wenn man mal 5 Minuten Zeit hat, hier reinzuschauen, sich das alles durchzulesen und zu schmunzeln - wie bei Kalkhofes Mattscheibe.
Also, bis zum nächsten Mal in diesem Kanal
Phantomas
Ja, ich bin der Schreiber des ersten Kommentars und Fernseh-Fan :-)
Deinen Kommentar hatte ich bewusst ausgeklammert,
AntwortenLöschenweil der freundlich gehalten war.
2 und 3 sind anmaßend und beleidigend.
Da wollte das Niveau auch bei mir ausgeholt werden.
Meine Worte waren unschön veroackt, trotzdem stehe ich zur Botschaft.
Gruß,
Anonymos