Zunächst möchte ich mich soweit es geht vorstellen: Ich bin mein ganzes Leben lang neuapostolisch geprägt worden, da meine Eltern mich von Geburt an immer mit zum Gottesdienst genommen haben. Selbstverständlich bin ich durch den Glauben auch christlich und vor allem musikalisch erzogen worden. Früh wurde ich getauft und auch versiegelt, war in der Vor- und Sonntagsschule und 4 Jahre im Religions- und 1 Jahr im Konfirmandenunterricht.
Meine Gemeinde ist eine echte Wohlfühl-Gemeinde - natürlich reibt es sich immer an ein paar Stellen, doch im Endeffekt kommen alle gerne wieder. Dies veranlasst mich, regelmäßig zum Gottesdienst zu kommen, was niemals selbstverständlich ist.
Mit dem Start dieses Blogs liegt mir vor allem ein Thema brennend auf dem Herzen:
Die Zukunft der Kirche
Die Zukunft der Kirche bilden alle Geschwister, die neben uns im Gottesdienst sitzen, altertümlich ausgedrückt "dem Herrn dienen". Da sitzen, meist schon in Pension, die Senioren in den Bänken auf der rechten Seite des Kirchenschiffs, sie haben das Musizieren und Predigen schon hinter sich gelassen und genießen ihren wohlverdienten Ruhestand. Die Männer verrichten gerne Gartenarbeiten, die Frauen putzen die Kirche und manche von ihnen sind auch wesentlich am Blumenschmuck beteiligt.
Dann gibt es eine große Hauptgruppe Geschwister - das Mittelalter. Diese Gruppe ist zwischen 35 und 70 Jahre alt und der aktive Teil der Gemeinde. Das junge Mittelalter (ca. 35-45 Jahre) hat justement eine Familie gegründet, ein Haus gebaut und ist beruflichen kurz vorm Zenit seiner Karriere. Der mittlere Teil des Mittelalters (ca. 45-60 Jahre) ist am aktivsten in der Gemeinde, er musiziert im Orchester, singt im Chor, gestaltet den Blumenschmuck, hilft die Kirche sauber zu halten und übernimmt Seelsorgerische Tätigkeiten. Das ältere Mittelalter (60-70 Jahre) übernimmt viel im organisatorischen Bereich, z.B. für Aktionen im Seniorenkreis.
Dann gibt es eine große Hauptgruppe Geschwister - das Mittelalter. Diese Gruppe ist zwischen 35 und 70 Jahre alt und der aktive Teil der Gemeinde. Das junge Mittelalter (ca. 35-45 Jahre) hat justement eine Familie gegründet, ein Haus gebaut und ist beruflichen kurz vorm Zenit seiner Karriere. Der mittlere Teil des Mittelalters (ca. 45-60 Jahre) ist am aktivsten in der Gemeinde, er musiziert im Orchester, singt im Chor, gestaltet den Blumenschmuck, hilft die Kirche sauber zu halten und übernimmt Seelsorgerische Tätigkeiten. Das ältere Mittelalter (60-70 Jahre) übernimmt viel im organisatorischen Bereich, z.B. für Aktionen im Seniorenkreis.
Den vermeintlich kleinsten Kreis in der Gemeinde stellen die Jugendlichen, hier ist eine starke Aufklärung nötig. Der Kreis der Jugendlichen wird von vielen Geschwistern deshalb als kleinster Kreis bezeichnet, weil sie sich mehr und mehr aus dem alltäglichen Kirchenleben zurück ziehen. Dies liegt an vielen Faktoren - die Kirchenführung, der altertümliche Wortschatz, personelle Gründe, etc...
Alle diese Gruppen stellen die Zukunft der Kirche, denn was sie tun - sowohl im Einklang als auch evtl. unüberlegt gegeneinander - bildet die Zukunft des neuapostolischen Glaubens und der Kirchengemeinschaft. Ich möchte das Fernbleiben vieler Jugendlicher als Verfall der Neuapostolischen Kirche bezeichnen, denn für viele gibt es nur zwei Wege: Rebellion oder Ignoranz.
Da ich ebenfalls noch mitten im jugendlichen Alter bin, habe ich eine dieser Richtungen zu wählen. Ich weiß mich in der Minderheit, wenn ich mich für die Rebellion entscheide, denn die meisten unserer Art sind so verschreckt, dass sie lieber fern bleiben von all den prekären Themen, die man eigentlich ansprechen und ausfechten sollte.
So viel zur Premiere dieses Blogs.
Maria K.
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